Der Name Wajdi Chérif steht für "Acoustic Tunisian Jazz", einer Mischung aus Jazz, tunesischer Folklore, arabischer Musik und Rhythmus. Der junge Pianist, Komponist und Arrangeur verbindet auf erstaunlich moderne Weise die Klänge von Klavier, Schlagzeug und Kontrabass mit denen von Darbouka und Bendir, den traditionellen Percussion-Instrumenten seiner arabischen Heimat.
Wajdi
Chérif - "Phrygian Istikhbar"
Wajdi Chérif brachte sich, inspiriert durch arabische Volkslieder, im Alter von fünf Jahren das Klavierspielen selbst bei. Schon bald galt er als großes Talent und trat mit bekannten arabischen Sängern auf. Ein Studium an der Pariser "Bill Evans Piano Academy" folgte. Der heute 28jährige Tunesier war mit internationalen Größen wie dem Bassisten Dario Deidda oder dem Saxophonisten Volker Schlott auf Tour und gründete 2003 sein eigenes Quartett. Habib Samandi (perc), Diègo Imbert (db) und Jeff Boudreau (dr) heißen seine, ihn auch auf der CD hervorragend begleitenden Musiker.
"Phrygian Istikhbar" bietet 'Ethno-Jazz' in allerbester Manier, sanft harmonisch, wunderbar rhythmisch und modern arrangiert. Musik aus 1001 Nacht im einundzwanzigsten Jahrhundert. Interessant!
Peggy Thiele
CD: Wajdi Chérif - "Phrygian Istikhbar" (WECH Records)
Wajdi Chérif im Internet: www.wajdicherif.com
Cover: Julien Delooz / Photos: Didier Gambino