Der dänische Gitarrist Torben Waldorff, mit Wohnsitz in Schweden, versteht es, auf "Afterburn" seine irgendwie internationale Identität ins Spiel einzubringen. Das in New York aufgenommene und in Schweden abgemischte Album kommt unter Mithilfe von Donny McCaslin (Saxofon), Sam Yahel (Piano), Matt Clohesy (Bass) und Jon Wikan (Schlagzeug und Percussion) und ist zeitgenössischer New York-Jazz, der es nicht nötig hat, sich wichtig zu tun.
Torben
Waldorff - "Afterburn"
Bei jedem Ton nimmt man Waldorff den Spielspaß ab, wobei es zugleich deutlich hörbar ist, dass sein Sound stimmen soll und muss. So wechseln sich bewegtere Einlagen wie "Choro Dansado" mit gesetzten, aber frischen Stücken wie "Heimat" (auch in Deutschland, Österreich, Jugoslawien, Tschechien und Ungarn hat der Gitarrist Wurzeln) ab.
Auch etwas geheimnisvoller wie bei "Squealfish" darf es da schon mal sein, was dem eigenwilligen Gesamteindruck des Albums nur hilft. Torben Waldorffs "Afterburn" macht seinem Namen alle Ehre und schwingt tatsächlich noch eine ganze Zeitlang mit.
Michael Arens
CD: Torben Waldorff - "Afterburn"
(Torben Waldorff/Artist Share AS0078)
Torben Waldorff im Internet: www.waldorff.com
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Cover: Ninja Agbon